• skf kopf Abdulrafiu 1000 226
  • skf kopf Rupp 1000 226
  • skf kopf Festl 1000 226
  • skf kopf Mueller 1000 226
  • skf kopf Regnery 1000 226B
  • skf kopf Braun 1000 226
  • skf kopf Kassebeer 1000 226B
  • skf kopf schaeffer 1000 226
  • skf kopf beller 1000 226
  • skf kopf Plappert 1000 226
  • skf kopf Weis Jodam 1000 226
  • skf kopf schuh 1000 226
  • skf kopf tittelbach 1000 226B
  • skf kopf Wietze 1000 226B
  • skf kopf Waldschuetz 1000 226
  • skf kopf Lommatsch 1000 226C
  • skf kopf laux 1000 226B
  • skf kopf duex 972 226
  • skf kopf godau 1000 226
  • skf kopf klink 1000 226
  • skf kopf Isufaj 1000 226

Wenn Formen auf Farbe treffen

Vernissage im Haus Maria Goretti des Sozialdienstes katholischer Frauen in Trier

Das Malatelier "mit Muße malen Malatelier meine Mitte" feiert sein zweijähriges Bestehen mit erster Vernissage.

Das Malatelier ist ein Beschäftigungsangebot für die Bewohnerinnen der Einrichtung Haus Maria Goretti (HMG), des Sozialdienstes katholischer Frauen Tier

Seit zwei Jahren treffen sich dort wöchentlich Frauen, die im Haus Maria Goretti begleitet werden und einen kreativen Nachmittag miteinander verbringen möchten – zum Pinsel oder Stift greifen, sich austauschen oder dabei still in sich selbst hineinhorchen.
 
Zum Jubiläum wagen die Teilnehmerinnen nun einen besonderen Schritt: Erstmals öffnen die Gestalterinnen ihre Türen für die Öffentlichkeit. Knapp ein Dutzend Frauen zeigen die Werke, mit denen sie sich seit einem guten halben Jahr intensiv auseinandergesetzt haben.
 
Unter dem Titel „Den Formen Farbe geben“ ist die Ausstellung ab dem 20. August 2026 ab 13 Uhr im Flur des Hauses Maria Goretti zu sehen.
Der Entstehungsprozess
Während des Malens herrscht volle Konzentration – eine tiefe Entspannung breitet sich aus, die einer Meditation gleichkommt. Ganz in sich versunken, verlieren die Frauen dabei fast den Blick für alles um sie herum.
So entwickelt sich mit der Zeit ein eigener, persönlicher Stil, fast wie eine eigene Handschrift: Formen werden gesucht, verfolgt, weiterentwickelt – und immer wieder entstehen dabei überraschende Ideen und neue Impulse. Nicht selten überraschen sich die Teilnehmerinnen dabei selbst, weil zutage kommt, was sie gar nicht in sich vermutet hätten.
Formen und Farben als Spiegel des Alltags
Formen begegnen uns überall im Alltag. Ausgehend von einfachen Grundformen, inspiriert von gefundenen Gegenständen und der Natur, haben sich die Arbeiten der Frauen im Laufe der Zeit immer weiter ausgeweitet und verändert. Die individuelle Farbgebung macht dabei jedes Bild zu einem Unikat. Überschneidungen der Formen erzeugen neue Farben und lassen Begegnungen sichtbar werden; genauso wie die Begegnungen im Malatelier. Auf diese Weise teilen die Frauen Stimmungen und Emotionen mit, ganz ohne Worte. Gerade großformatige Bilder verlangten Ausdauer und Zutrauen – über Wochen hinweg wurde weitergemalt, bis das Werk fertig war.
Selbstwirksamkeit stand dabei im Zentrum: Form, Farbe, das farbige Passepartout und sogar der begleitende Spruch zu jedem Bild wurden von den Frauen selbst ausgesucht. So entstand aus den einzelnen Kunstwerken ein großes Ganzes – eine bunte Lebensvielfalt, die nun den gesamten Flur im Haus Maria Goretti schmückt.
Begleitet werden die Werke zudem von positiven Zitaten unter dem Motto „Form – Farbe – Fokus“: Sie weiten den Blick auf die Dinge, lenken das Denken auf das Positive und tragen so einen bewussten Beitrag zum mentalen, emotionalen und körperlichen Wohlbefinden bei.

           

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