• skf kopf Waldschuetz 1000 226
  • skf kopf Mueller 1000 226
  • skf kopf klink 1000 226
  • skf kopf Weis Jodam 1000 226
  • skf kopf Plappert 1000 226
  • skf kopf Regnery 1000 226B
  • skf kopf Wietze 1000 226B
  • skf kopf schuh 1000 226
  • skf kopf Festl 1000 226
  • skf kopf duex 972 226
  • skf kopf Rupp 1000 226
  • skf kopf Braun 1000 226
  • skf kopf schaeffer 1000 226
  • skf kopf laux 1000 226B
  • skf kopf godau 1000 226
  • skf kopf Isufaj 1000 226
  • skf kopf Lommatsch 1000 226C
  • skf kopf Kassebeer 1000 226B
  • skf kopf tittelbach 1000 226B
  • skf kopf beller 1000 226
  • skf kopf Abdulrafiu 1000 226

Rede der Vorsitzenden Frau Laux

zum Jubiläumsfestakt anlässlich 110 Jahre Sozialdienst katholischer Frauen Trier e. V. und 100 Jahre Annastift

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Festgäste,

ich begrüße Sie an diesem sonnigen Freitagmorgen herzlich zur Jubiläumsfeier des SkF Trier. Ich tue dies auch im Namen aller Vorstandsmitglieder Frau Monika Groß, Frau Rosemarie Singer, Frau Irmgard Clais und Frau Anja Lenninger.

Dass sie so zahlreich den Weg zu uns gefunden haben, um mit uns zusammen das 110jährige Jubiläum unseres Vereins zu feiern, freut uns sehr und ich wünsche uns allen ein schönes Fest.

Ganz besonders möchte ich an dieser Stelle Frau Dr. Anke Klaus begrüßen, die Bundesvorsitzende des SkF in Dortmund. Vielen Dank, dass Sie den weiten Weg auf sich genommen haben.

Es ist für den SkF wichtig, dass wir über den Bundesverband eine gemeinsame Stimme haben, um uns politisch, kirchlich und gesellschaftlich Gehör zu verschaffen. Seien Sie uns willkommen.

Begrüßen möchte ich als Vertreter des Bistums Trier Herrn Prälat Franz-Josef Gebert. Er ist auch als Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Trier anwesend.

Herr Gebert, Sie begleiten schon seit vielen Jahre aufmerksam den SkF Trier und seine Arbeit. Herzlichen Dank dafür. An dieser Stelle danke ich Ihnen auch, dass sie mit uns den Gottesdienst gefeiert haben.

Herzlich möchte ich die Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik begrüßen.

Ich begrüße Frau Dr. Heike Jung, Leiterin der Abteilung Frauen im Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen RLP. Seit vielen Jahren arbeitet der SkF mit Ihrem Haus zusammen. Insbesondere die Entwicklung eines spezifischen Hilfeangebotes für wohnungslose Frauen war und ist landesweit wegweisend. Wir freuen uns, dass Sie gekommen sind.

Frau Bürgermeisterin Angelika Birk als Vertreterin für die Stadt Trier begrüße ich ganz besonders herzlich. Mit Ihrem Dezernat hat der SkF in vielfältiger Weise differenzierte Hilfen für Mädchen, Frauen und Familien in der Stadt entwickelt. Für diese gute Zusammenarbeit sind wir dankbar und hoffen, dass trotz der angespannten finanzielle Situation der Stadt wir auch in Zukunft bei Ihnen Unterstützung finden.

Ich begrüße den Kreisbeigeordneten Herrn Helmut Reis in Vertretung für Herrn Landrat Schartz. Wir bedanken uns für Ihr Kommen, denn sie zeigen damit Ihre Wertschätzung für unsere jahrzehntelange Arbeit nicht nur in der Stadt Trier sondern auch im Kreis Trier-Saarburg.

Ich begrüße herzlich alle Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und aus der Verwaltungen, die ich namentlich nicht alle aufzählen möchte. Ich danke Ihnen herzlich für ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit dem SkF.

Ich freue mich sehr über das zahlreiche Kommen der Vertreterinnen und Vertreter der SkF Ortsvereine sowie des Diözesanvereins im Bistum Trier. Dankbar können wir in Trier auf ein Netzwerk der Verbände schauen.

Begrüßen möchte ich auch die Vertreterinnen und Vertreter anderer Verbände und Institutionen, die zum vielfältigen und reichhaltigen Netzwerk sozialer Arbeit in Trier gehören.

Last but not least begrüße ich unsere Mitglieder und die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SkF Trier. Sie sind die Basis, die Wurzeln des Verbandes, der über die 110 Jahre hinweg gewachsen ist.

Er hat manchen Sturm überstanden und bis heute immer wieder neue Äste und Blätter hervorgebracht.

Lassen Sie mich ein paar wenige Bilder skizzieren von diesem Wachstumsprozess.

Der Sozialdienst katholischer Frauen, damals hieß er noch Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder, wurde gegründet, weil es „gesellschaftlich an der Zeit“ war,

Zeit für einen „sozialen Frauenverband“ der

A) die Not und das Elend von Mädchen und Frauen durch Industrialisierung und Verstädterung lindern wollte
    und

 B) die massive Benachteiligung und Zurücksetzung von Frauen in unserer Gesellschaft erkannte

Aus den kleinen Anfängen wuchs der Verein trotz vieler Schwierigkeiten schnell heran mit der Hilfe vieler tatkräftiger und manchmal auch streitbaren Frauen.

Für den SkF Trier möchte ich stellvertretend erinnern an:

Mutter Gertrud, Gräfin Josefine Schaffgotsch, die den SkF Trier mit gegründet hat.

Frau Amely Göbel, die den Verein in schwierigen Jahrzehnten von 1939 bis 1983 als Vorsitzende geführt hat.

An meine Vorgängerin im Amt, Frau Else Reuter, die sich bis 1993 u.a. für die Ausdifferenzierung der Hilfen für Familien und Alleinerziehende eingesetzt hat.  

Die wichtigste „Wachstumssaft“ über die Jahrzehnte hinweg sind für den Verein die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von Anfang an wird die Arbeit getragen von ehrenamtlichem Engagement und beruflicher Fachkompetenz. In diese Kombination konnte der SkF seine selbst gestellten Aufgabenschwerpunkte immer wieder den Nöten der Zeit entsprechend weiterentwickeln.

Was sind die Kernaufgaben des SkF?

Der Verein hat sich von Anfang an um wohnungslose, benachteiligte Frauen gekümmert, sowie um Schwangere, Alleinerziehende und Familien mit ihren Kindern. ohne familiären Rückhalt t. die Begrifflichkeiten haben sich halt immer etwas geändert.

Zuflucht geben, ein Zuhause zumindest auf Zeit, das ist eine Kernaufgabe des SkF.

         So wurde zusammen mit dem damaligen Bischof Korum schon 1913 die Annastift GmbH als
         Zufluchtshaus gegründet.

­         1950 wurde ein neues Zufluchtshaus, Haus Maria Goretti in der Krahnenstraße 35 gebaut, um zunächst
         den Nöten junger Frauen in der Nachkriegszeit zu begegnen.

­         Auch die Schwangerschaftskonfliktberatung wurde trotz heftiger Kritik aus gesellschaftlichen und 
         kirchlichen Kreisen in den 1970er Jahren als Modellberatungsstelle gegründet, um ungewollt        
         Schwangeren, oft minderjährigen und ledigen Frauen Zuflucht und praktische Hilfe anzubieten bei der 
         Entwicklung einer Lebensperspektive mit dem Kind.

­         In der SkF Logik war klar, dass neben der Beratung für das ungeborene Leben auch viele praktische
         Hilfen notwendig sind. So baute der Verein zusammen mit dem Bistum Trier 1974 das Mutter-Kind-
         Heim Annastift neu.

 

Viele Aufgaben sind über die Jahre hinzugekommen (nachzulesen z.B. in den Jahresberichten und Festschriften).

Verändert haben sich alle Aufgaben im Laufe der Jahre entsprechend des gesellschaftlichen Wandels. Einige haben wir aufgeben müssen, weil kein Bedarf mehr da ist oder weil die Ressourcen fehlen.

Ich bin davon überzeugt:

Verwurzelt in der Tradition wächst der SkF wie ein Baum und streckt seine Äste und neuen Zweige auch in die Zukunft weiter aus. Denn über die 110 Jahre haben sich in dieser Tradition die Tätigkeitsfelder des SkF weit ausdifferenziert, ohne sich von den Wurzeln zu lösen.

Als Vorsitzende stehe ich in dieser Tradition von tatkräftigen Frauen, zusammen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Wir schauen dankbar auf die 110 Jahre zurück.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass sich immer wieder neu tatkräftige Frauen und Männer finden, die die Not von Frauen und Kindern sehen und ihnen Zuflucht geben, mit Gottes Hilfe

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

 

Veröffentlicht in Grußworte

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